Inhalte, August/September 2010

KZV BW: Fit für die Zukunft

Die Fusion der ehemaligen KZVen zur KZV BW erfolgte zum 1. Januar 2005. Der Vorstand der KZV BW gab zu deren Umsetzung eine zentral-regionale Struktur nach dem Grundsatz "soviel zentral wie nötig, soviel Regional wie möglich". Im Rahmen des Chance Managements erfolgten Analysen und Neuausrichtung bestehender Strukturen und Prozesse mit dem Ziel der Harmonisierung und Optimierung. Nach der ersten sechsjährigen Legislaturperiode zieht die KZV BW nun Bilanz: "Die zentral-dezentrale Struktur steht, die neue Organisation funktioniert - und hat für die Zahnärzteschaft Millionen gespart."  Was die KZV BW für den Einzelnen und seine Praxis gebracht hat, das lesen Sie im Leitartikel des Vorstands sowie in den Beiträgen "Zentral und regional: Zielvorgabe Zertifizierung", "Vertragswesen: Rückzahlungen um 25 Mio. Euro reduziert", "Syergieeffekte im Personalwesen: Die Chancen genutzt", und "Neue Steuerung im Finanzwesen: Reduzierte Beiträge".


Berufspolitik

QS-Richtlinie abgelehnt

Paukenschlag in der Vertreterversammlung der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung: Mehrheitlich haben die Delegierten die Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) für einrichtungs- und sektorenübergreifende Qualitätssicherung abgelehnt. Den Antrag stellten die in einer Arbeitsgemeinschaft organisierten KZVen Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen und Schleswig- Holstein. Im G-BA hatte der KZBV-Vorstandsvorsitzende Dr. Jürgen Fedderwitz noch zugestimmt. Weitere Themen: Budgetierung, Online-Anbindung, Versorgungskonzept für Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderungen. [mehr]

Berufspolitik

Schutzmechanismus der GOZ erhalten

Das Qualitätsmanagement der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg, die Änderung von Ordnungen und die Bestellung eines neuen stv. Vorsitzenden des Landesberufsgerichtes für Zahnärzte ließ die Delegierten der LZK BW im Juli zu einer außerordentlichen Vertreterversammlung in Stuttgart zusammenkommen. Heftig und kontrovers diskutierten die Delegierten allerdings die derzeitige Entwicklung in Sachen GOZ/HOZ, die der LZK-Präsident Dr. Udo Lenke in den standespolitischen Fokus seines Halbjahresberichtes rückte. [mehr]

Fortbildung

Parodontitis und Karies sind Infektionskrank-heiten, bei denen das Vorhandensein eines pathologischen Biofilms als zentraler Auslöser angesehen wird. Bei der Kariesentwicklung spielen vor allem solche Mikroorganismen eine wichtige Rolle, die durch Verstoffwechs-lung von kariogenem Substrat (vor allem niedermolekulare Kohlehydrate) zu Säuren eine Demineralisation von Zahnhartgewebe verursachen. [mehr]

Berufspolitik

Neue Formation in Freiburg: Mitte Juli trafen sich die Vertreterinnen und Vertreter der Bezirkszahnärztekammer Freiburg zu einer außerordentlichen Vertreterversammlung. Auf der Tagesordnung stand die Wahl des Vorsitzenden des Vorstands und eines neuen Mitglieds des Vorstands sowie die Bestellung eines neuen Geschäftsführers. Neuer Vorsitzender der BZK Freiburg ist Dr. Riedel. [mehr]  

Fortbildung

Der Stuttgarter Zahnärztetag ging in diesem Jahr "Back to the roots" und brachte Fortbildung nicht nur im High-End-Bereich, sondern sorgte zielgerichtet für viele praktische Tipps zur Arbeitserleichterung im Praxisalltag. Die Fortbildungstagung zeigte im JUni in der Liederhalle, wie hilfreich es ist, wenn die Referenten sich intensiv am Praxisalltag orientieren. [mehr]

Im Blick

Auch wenn das Erdbeben jetzt schon ein Dreivierteljahr zurückliegt, sollte Haiti nicht ganz aus dem Bewusstsein verdrängt werden. Da kurz nach dem Beben die zahnmedizinische Versorgung nicht im Vordergrund stand, hat das Hilfswerk Deutscher Zahnärzte (HDZ) zunächst die Don Bosco Mission, das Caritas-Hilfswerk wie auch den Wiederaufbau der Wasserversorgung finanziell unterstützt. Aber auch Zahnmediziner waren sehr gefragt. [mehr]